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Ab wie viel umsatz muss man ein gewerbe anmelden?

Ab wie viel umsatz muss man ein gewerbe anmelden?

 Für viele Menschen ist es eine große Frage ab wann man eigentlich als Unternehmer zählt. Menschen hören viel von Ihrem Umfeld lesen viel im Internet und wissen jedoch nicht welcher Betrag nun endlich entscheidend ist sein Gewerbe anzumelden. Selbstverständlich hat jeder in Deutschland die Freiheit ein Gewerbe anzumelden solange es nicht gegen die Gesetze verstößt. Es muss unterschieden werden ob man das Gewerbe als Hauptgewerbe oder Nebengewerbe ausüben möchte. Zu Beachten ist auch, dass bestimmte Berufsgruppen nicht anmeldepflichtig sind.Für die Anmeldung genügt es sich beim Amt auszuweisen, seine vollständigen Unterlagen einzureichen und die Tätigkeit ausführlich zu beschreiben. Doch ab welchen Umsatz muss man ein Gewerbe anmelden? In Deutschland gibt es dafür klare Regeln und Vorschriften. 

Der Umsatz lässt sich einfach beschreiben. Umsatz minus Ausgaben ist gleich Gewinn. Bis zum Jahresende 2019 lag die Umsatzgrenze bei 17.500 Euro Brutto. Das heißt Sie dürfen diese Grenze nicht überschreiten. Bei einer Überschreitung der Grenze ist man verpflichtet die Umsatzsteuer nachzuzahlen. Für das Jahr ab dem 01.01.2020 gilt, dass die Umsatzgrenze von 22.000 Euro nicht überschritten werden darf ansonsten kann man die Kleinunternehmerregelung nicht in anspruch nehmen. Daraufhin stellt sich natürlich die Frage wie viel man ohne eine Anmeldung als Kleingewerbe verdienen darf. Hier liegt der Grundfreibetrag in Deutschland bei 8.820 Euro. Mit Ihrem Hobby dürfen Sie bis zu 410 Euro Einnahmen erzielen. Durch die ganzen Einnahmen lässt sich auch die Frage stellen wie viel Steuern man zahlen muss. Liegt das Einkommen unter 9.408 Euro ist man nicht verpflichtet Steuern zu zahlen. Dies wird auch Grundfreibetrag genannt. Im Jahr 2019 lag der Betrag noch bei 9.168 Euro. Bei einer Ehegattenveranlagung gelten natürlich doppelte Beträge. Ob es sich nun lohnt ein Gewerbe anzumelden hängt von dem Umsatz ab den man erzielen möchte oder auch sollte. Es wird geraten, dass Freiberufler/innen durchschnittlich 3.000 bis 5.000 Euro Umsatz pro Monat machen sollen um gut leben zu können. Falls Sie jedoch Berufstätig sind gelten andere Regeln. Als Berufstätiger darf man bis zu 450 Euro über einen Nebenjob dazuverdienen. Für dieses Einkommen muss man keine Steuern oder Sozialabgaben zahlen. Wenn man ein Kleingewerbe angemeldet hat bringt dies einige Vorteile mit sich. Beispielsweise kann ein Kleingewerbe sich von der Umsatzsteuer befreien. Der Vorsteuerabzug entfällt für die Kleinunternehmen auch. Somit ist es auch nicht notwendig eine Steuernummer zu beantragen. 

Des weiteren ist die Buchführung ein wichtiger Punkt bei diesem Thema. Die Buchführungspflicht gilt in der Regel für alle Unternehmer – egal ob Kleingewerbe – wenn sie nicht im Handelsregister eingetragen sind. Bei einem Umsatz von weniger als 350.000 Euro und einem Gewinn unter 30.000 Euro ist die Buchhaltung keine Pflicht und der Gewinn ist einfach anhand der Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) zu ermitteln. Die Rechnung ist ganz einfach. Der jährliche Gewinn lässt sich berechnen indem man die Einnahmen von den Ausgaben abzieht. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Zusammengefasst ist es wichtig zu wissen ab welchen Beträgen man die unterschiedlichen Steuerpflichten bezahlen muss und ab welchen Beträgen man sie umgehen kann. Dabei ist es wichtig eine ehrliche, eine rückwirkende und auch eine Berechnung für die Zukunft zu machen. Sobald man den Überblick sich verschaffen kann wie viel Umsatz man nun wirklich erarbeiten kann wird man keine Probleme die Bürokratie zu meistern. 

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